Basisprinzip 4: Die soziokratische Wahl

Beschrifteter Zettel mit einem Häkchen

Menschen, die Rollen und Aufgaben übernehmen sollen, werden im zuständigen Kreis offen gewählt. Zu Beginn definiert der Kreis die zu besetzende Funktion und legt das Anforderunsprofil an die zu wählende Person fest.

In der ersten Runde schlägt jedes Mitglied die aus seiner Sicht geeignetste Person für diese Aufgabe vor und begründet seine Wahl. Durch die gehörten Argumente kann es in der zweiten Meinungsrunde zur Meinungsänderung kommen, ein Vorschlag beginnt sich zu formen. Die Moderation schlägt daraufhin eine der Personen auf Basis der genannten Argumente vor und stellt die Konsent-Frage. Wird die Person im Konsent bestätigt, dann wird sie gefragt, ob sie die Wahl annimmt.

Auch in diesem mehrstufigen Entscheidungsprozess werden Einwände abgefragt und integriert oder eine andere der genannten Personen wird vorgeschlagen, bis ein Konsent gefunden wird.

Wirkung der offenen Wahl

Die soziokratische Wahl ermöglicht, dass persönliche und fachliche Kompetenzen sichtbar werden und die geeignetste und nicht die beliebteste, bereiteste oder die am besten taktierende Person gewählt wird.

Während einer offenen Wahl wird viel Wertschätzung ausgesprochen, was die gewählte Person ermutigt, Verantwortung zu übernehmen.


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