Voraussetzungen für ein gelingendes Miteinander

von Katharina Lechthaler

Wenn ein Unternehmen seine Visionen und seine Ziele verwirklichen möchte, so ist die Basis für das Gelingen die gute Versorgung der drei Grundsäulen „Vision – Struktur – Vertrauen“ (siehe systemisches Wertedreieck nach Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd).

Vision
Vertrauen      Struktur

Erst wenn diese gut versorgt sind, entsteht der Raum, in dem sich das Unternehmen entfalten, entwickeln und auch mit Herausforderungen gut umgehen kann.

Für das Versorgen dieser drei Grundsäulen gibt es verschiedene Methoden und Wekzeuge. Die Soziokratische KreisorganisationsMethode ist dabei ein Werkzeug um klare, transparente und anpassungsfähige Strukturen zu entwickeln, die Selbstorganisation, Mitverantwortung und Einbindung aller zum Wohle des Ganzen ermöglichen ohne dabei im basisdemokratischen Chaos zu versinken.

Mit Hilfe der Kreisstruktur, deren Kreise über- und untergeordnete Prozesse darstellen und in denen die politischen Entscheidungen im Konsent getroffen werden, kann die kollektive Intelligenz genutzt werden und es entstehen Beschlüsse, die durch die Miteinbeziehung der MitarbeiterInnen nachhaltiger sind und dann auch tatsächlich umgesetzt werden.

Durch die doppelte Koppelung der Kreise verschiedener Ebenen (jeder Kreis hat eine Leitung – top down eingesetzt – und eineN DelegierteN – bottom up entsandt) wird die Zusammenarbeit der Ebenen intelligenter. Das laufende Feedback der Ausführenden wird in die Beschlussfassung integriert, dadurch wird das Unternehmen krisenfester. Sandwichpositionen werden durch diese doppelte Koppelung und die klare Funktionsverteilung entschärft.

So entsteht eine dynamische und ko-kreative Steuerung der grundsätzlichen Dinge, auch zwischen den Ebenen der Organisation, während die Ausführung der Beschlüsse weiterhin linear versorgt wird.

 


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